H


H
H
I 〈n.; -, -; Mus.〉 Tonbez., Grundton der H-Dur-Tonleiter
II 〈ohne Artikel〉
1. 〈Mus.; Abk. für〉 H-Dur (Tonartbez.)
2. 〈chem. Zeichen für〉 Wasserstoff (Hydrogenium)
3. 〈Zeichen für〉 Henry

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h:
1) Vorsatzzeichen für Hekto-;
2) Einheitenzeichen [lat. hora = Stunde] für die Einheit Stunde;
3) Formelzeichen für den Wärmeübertragungskoeffizienten, das Planck-Wirkungsquantum u. als ħ (gesprochen »h quer«) für die Größe h/2π;
4) Symbol für das Helion (1) u. einen der Miller-Indizes;
5) Abk. für human in Abk. für manche Hormone (z. B. hPL) u. für hexagonal ( Kristallsysteme).

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h, H [ha: ], das; - (ugs.: -s), - (ugs.: -s) [mhd., ahd. h]:
1. achter Buchstabe des Alphabets, ein Konsonantenbuchstabe:
ein kleines h, ein großes H schreiben.
2. (Musik) siebenter Ton der Grund-(C-Dur-)Tonleiter:
auf dem Klavier ein h anschlagen.
h = Hekto…; hora (Stunde); 8 h = 8 Stunden, 8 Uhr; hochgestellt: 8h = 8 Uhr; h-Moll.
h:
Zeichen für das plancksche Wirkungsquantum.

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H,
 
h,  
 1) der achte Buchstabe des deutschen und vieler anderer Alphabete. Er bezeichnet im lateinischen Alphabet den Hauchlaut, so auch im Tschechischen (neben [x]), im Polnischen, Serbischen, Kroatischen, Finnischen, Ungarischen und Türkischen sowie meist in den germanischen Sprachen. In den romanischen Sprachen ist H ein Schriftzeichen ohne eigenen Lautwert (Ausnahme: Rumänisch, in dem es für die Laute [h], [x] und [ç] steht). In Verbindung mit diakritischen Zeichen kommt H im Maltesischen vor; es bezeichnet hier einen pharyngalen stimmlosen (starken) Reibelaut.
 
 2) Chemie: H, Symbol für das Element Wasserstoff.
 
 3) Einheitenzeichen: H für die Einheit der elektromagnetischen Induktivität Henry; h für die Zeiteinheit Stunde (lateinisch hora), bei Angabe des Zeitpunktes hochgesetzt (h): 8 h = 8 Stunden, 8h = 8 Uhr, in der Astronomie hochgesetzt auch als Zeitspanne.
 
 4) Formelzeichen: H für Enthalpie, Hamilton-Funktion, Äquivalentdosis (Dosis), und Heizwert; H0 für den Hubble-Parameter; H für magnetische Feldstärke, h für Höhe und plancksches Wirkungsquantum, (gesprochen »h quer«) für die Größe h / 2π.
 
 5) Meteorologie: H, Abkürzung für Hochdruckgebiet (in Wetterkarten).
 
 6) Münzwesen: H, Kennbuchstabe des Prägeortes, z. B. auf deutschen Reichsmünzen 1872-82 für Darmstadt, auf österreichischen 1763-70 für Hall in Tirol, 1771-1805 für Günzburg (heute in Bayern), auf französisch 1539-1837 für La Rochelle. H kann aber auch der Anfangsbuchstabe des Namens eines Münzherrn sein, wie z. B. auf französischen Münzen unter einer Königskrone: Heinrich III.
 
 7) Musik: die 7. Stufe der Grundtonleiter C-Dur, französisch und italienisch si, englisch B (Solmisation). Die Erhöhung um einen Halbton heißt His, um zwei Halbtöne Hisis; die Erniedrigung um einen Halbton heißt B, um zwei Halbtöne Heses. Seit dem 19. Jahrhundert ist der Tonbuchstabe H auch Zeichen für H-Dur und h für h-Moll als Akkord und Tonart.
 
 8) Nationalitätszeichen (Kfz und Postleitzahl): H für Ungarn (Hungaria).
 
 9) Physik: H Kurzzeichen für Härte (Härteprüfung), HB für Brinell-Härte, HV für Vickers-Härte, RH für Rockwell-Härte.
 
 10) Vorsatzzeichen: h für hekto...
 
 11) Währungszeichen: h für Haléř.
 

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2H [eɪtʃ] (Drogenjargon): Heroin: Mensch, Alter, bist du bekloppt. Du bist 16, du kannst doch kein H nehmen (Christiane, Zoo 77); Habe mich zwei Tage voll gepumpt mit H (Spiegel 37, 1981, 108).
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h, H [ha:], das; - (ugs.: -s), - (ugs.: -s) [mhd., ahd. h]: 1. achter Buchstabe des Alphabets, ein Konsonant: ein kleines h, ein großes H schreiben. 2. (Musik) siebenter Ton der Grund-(C-Dur-)Tonleiter: auf dem Klavier ein h anschlagen.
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η, H:Eta.

Universal-Lexikon. 2012.


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